Markenarchitektur & Design
Identität · Kampagne · Visuelle Strategie
Markenarchitektur ist für mich kein Logodesign. Es ist die architektonische Arbeit, gemeinsam mit dem Kunden zu bauen, wie eine Marke sprechen wird, welche Stimme sie nutzt, mit welchem Charakter sie auftritt.
Die meisten Kunden haben keinen Marken-Guideline. Das kommt uns entgegen. Wir bauen die Marke gemeinsam von Grund auf, und eine gemeinsam gebaute Marke kommt viel weiter. Aber ich arbeite nicht mit Kunden, die auf einem unsinnigen Guideline bestehen. Ich gehe keine Kompromisse ein.
Mein Ton ist klar: Rebellischer Luxus. Wir imitieren nicht das Gewöhnliche, wir verkaufen kein Vertrauen über Pastellpaletten. Arbeit, die Charakter trägt, eine Marke, die ihre eigene Stimme kennt. Obsidian, Chrom, die scharfe Kante des Weiß. Nicht Farbe, sondern Ton, nicht Betonung, sondern Kontrast.
Im Kampagnendesign gehen Set, visuelle Sprache und Copy gemeinsam. Während eines Kampagnenshootings ist der Texter da, der Art-Director da. Bevor Teams groß werden, zählt die Synchronisation der Köpfe mehr.
Visuelle Strategie ist eine Aufgabe mit langem Atem für eine Marke. Ich schaue nicht auf eine einzelne Kampagne, ich schaue auf die Saison, das Jahr, den Drei-Jahres-Bogen der Markenerzählung. Deshalb bevorzuge ich kontinuierliche Produktionsmodelle gegenüber einmaligen Jobs.
Die Typografie-Disziplin halte ich getrennt. Große Serif-Überschriften geben der Marke Autorität, Monospace-Details tragen die ingenieurmäßige Seele. Zwei Stimmen zusammen, zugleich Künstler und Architekt.
Beim Aufbau einer Marke hole ich keine Freigabe über WhatsApp. Das Briefing wird am Tisch besprochen, die Vereinbarung wird am Tisch getroffen. Das ist die Eintrittsschwelle für diese Disziplin.